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Im Sog des Kaffeebooms "To go" ist den Amis am liebsten
Washington. Was heute in den USA trendy ist, wird morgen meist bei uns
der Renner.
Und da sind die aktuellsten Zahlen des US Bureau of Labor Statistics eindeutig:
Jeder
zweite Dollar, den die Amis fürs Essen ausgeben, fließt inzwischen in
Fastfood-Restaurants, Imbißstände und "Mahlzeiten zum Mitnehmen" (Takeout).
Insgesamt sind die Ausgaben der US-Bürger für den Außer-Haus-Verzehr 1998
um drei
Prozent gegen dem Vorjahr und sogar um 29 Prozent gegenüber 1993 gestiegen.
Und
die Experten in der US-Regierung für Konsumverhalten rechnen in den nächsten
Jahren
mit einem weiteren Zuwachs.
Warum die Amerikaner immer seltener zu Hause essen? Dies hat nach Ansicht
der
Experten vor allem mit Veränderungen der Familienstruktur zu tun. Weil
immer mehr
Frauen berufstätig sind und in immer mehr Familien mehrere Verdiener leben,
ist für
gemeinsame Mahlzeiten schlicht keine Zeit mehr. Die zunehmende Flexibilisierung
der
Arbeitszeiten verändert zudem das Ausgabeverhalten innerhalb des
Außer-Haus-Verzehrs. Großer Gewinner in den USA ist dabei das Frühstück.
Die
Ausgaben für Frühstück außer Haus stiegen innerhalb eines Jahres um 23
% Prozent
an. Guten Morgen, Gastronomen - Aufwachen!
Quelle:
www.gastronomie-report.de
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